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Fünf Enten für ein Fününününü

„Wir wollten als Hardcore Fans von Rhein Fire etwas für die Fans machen“, berichtet Carsten "Neubi" Neubauer von der Gründung der neuen Düsseldorfer Kultband „The Wounded Ducks“ im Jahre 2001. Also beschlossen sie kurzerhand, eine eigene Band innerhalb der Fire-Fans zu gründen, und damit die regionale Coverrock-Szene gehörig aufzumischen. Gesagt, getan. Denn schon kurze Zeit später spielten TWD oder „Die Asis aus Block G" (dem ehemaligen Hardcorefanblock des Rheinstadions), wie sie sie manchmal liebevoll selber nennen, alles nach, was nicht bei drei auf den Bäumen war.

So konnten schon extravagante Medleys aus John Denver-Klassikern und Metallica-Hits bei zahlreichen Partys in der alkoholischen Zentrale „Knoten“ oder dem Night Live von Fans und Freunden bejubelt werden. Es ist genau diese - manchmal verwirrende, aber immer mitreißende und amüsante - Mischung, die niemand wirklich musikalisch erwarten würde. Er gab den verwundeten Enten ihren besonderen Flair, der ihnen in kürzester Zeit den Kult-Status einbrachte. Wer ahnt schon, dass nach einem "The Sweet"-Intro auf einmal Abba-Töne rockig um die Ohren gehauen werden. „Niemals sicher sein, einfach mitfeiern“ dröhnt es aus den Boxen.

2005 erfolgte die erste Krönung. Zum Jubiläum des Schlösser Zeltes wurden The Wounded Ducks als Newcomer des Jahres vorgestellt. Diese Vorschuss-Lorbeeren zahlten sie mit einer fulminanten Bühnenshow der Brauerei und speziell dem zahlreich erschienenen Publikum unter dem Band-Motto „Sex, Ducks & Rock `n Roll“ zurück. Kurzfristig gesellte sich der wohl prominenteste Fan der Band ans Schlagzeug. Vom Ritchie - eigentlich Schlagzeuger der Toten Hosen - gab im Schlösser Zelt mit Neubi, Ralf und Co. ein kurzes Gastspiel und eine eindrucksvolle Präsentation seines Könnens (natürlich stilecht bei "Hier kommt Alex").

2007 scheint der große Durchbruch für die Band anzustehen. In der LTU-Arena zelebrierten sie dieses Jahr bereits die Halbzeit-Show der Football-Begegnung Rhein Fire gegen Amsterdam Admirals mit dem eigens komponierten Fire-Fan-Song. Die 20.355 Zuschauer waren aus dem Häuschen.

Von der Brauerei Schlösser sowie den Zeltwirten Hans-Peter Schwemin und Peter Klinkhammer wurde den Ducks eine besondere Ehre zuteil. Sie dürfen den ersten Partyabend im Schlösser Zelt auf der Größten Kirmes am Rhein bestreiten. „Das ist wie ein Ritterschlag“, freut sich die Band auf den weiteren Höhepunkt ihrer noch jungen Karriere. Dafür hat sich das Quintett eine Überraschung einfallen lassen: „Wir haben ja auch eine große weibliche Fangemeinde – getreu dem Motto: Die heißesten Hühner stehen auf Enten. Damit die uns richtig verstehen, sind wir die erste Band, die auch in Fününününü singt.“ Comedian Mario Barth würde vor Stolz bestimmt eine Träne verdrücken.

Das Schlösser Zelt kann sich also über ein echtes Highlight freuen. Auch Peter Klinkhammer sehnt dem musikalischen Party-Auftakt im Zelt entgegen: „Die Ducks haben schon im ersten Jahr bewiesen, was für ein großes Potenzial in ihnen steckt. Einfach Grandios.“ Und deshalb gibt es am Kirmes-Mittwoch (18. Juli) auch schon die Zugabe – Sogar mit Special Guest.
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