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Infernales Inferno

Selbst in der Hölle gibt es keine heißere Show als Inferno. Die Düsseldorfer Rockmusiker feierten im gut gefüllten Zelt eine fulminante Bühnenshow, bei der es mächtig was auf die Ohren gab. Schon beim Soundcheck konnten die ersten Neugierigen einen Blick auf die Combo werfen, die den ganzen Abend das Schlösser Zelt zum Beben brachte.

Doch bevor die Infernalen die Bühne stürmten, gehörte das Podest unseren Medienpartnern. Der EXPRESS Düsseldorf hatte zur prominenten Talkrunde geladen (übertragen von Center.TV). Messechef Wernder Dornscheidt berichtete über die zahlreichen Messe-Aktivitäten auch über die Stadtgrenzen hinweg. So konnte er Erfolgszahlen für die Travemünder Woche vermelden und einen Ausblick auf das nächste Deutschland-Haus bei den Olympischen Spielen in Peking geben.

Aus Hilden war das Karnevals-Prinzenpaar angereist. Venetia Silke Lehmann war ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, weil sie einst als Domina ihr Geld verdiente. Hierzu nahm sie ausführlich und in klaren Worten Stellung und distanzierte sich vom Vorwurf der Prostitution. Dieser Mut zur Offenheit wurde vom Publikum mit viel Respekt und Applaus gewürdigt.

Dann wurde es sportlich. Die EXPRESS Sportreporter Frank Neusser und Otto Krause übernahmen das Mikrofon von ihrem Lokalleiter Michael Grixa. Denn nun standen auf der Bühne des Schlösser Zeltes standen nun die DEG Metro Stars Neuverpflichtungen Peter Boon und Fabio Carciola. Mit dabei waren auch Teamleiter Walter Köberle („Ich wünsche den Spielern, dass sie mal eine Meisterschaft erleben dürfen, wie wir sie einst gefeiert haben. Das werden sie niemals vergessen, wie toll dieses Publikum in Düsseldorf ist.“), der sich sicher war, dass beim Titelgewinn der ISS Dome genauso brennen wird, wie einst die Brehmstraße. Auch Urgestein Hansi Sültenfuß war gekommen, um den neuen Akteuren im Dienste der Metro Stars einige Anekdoten aus der goldenen 90er Ära auf den Weg zu geben.

Dann wurde es historisch. Denn mit dem letzten offiziellen Auftritt von Rhein Fire schrieb das Schlösser Zelt als Ort des Abschieds Sportgeschichte. General Manager Sammy Schmale und PR-Direktor und ehemaliger EXPRESS Sportreporter Markus Müller waren ein letztes Mal in ihre feurige Dienstkleidung geschlüpft, um sich gebührend bei den vielen anwesenden Fans für die jahrelange Unterstützung zu bedanken. Ein Fan sagte mir: „Es tut richtig weh, nicht mehr für Rhein Fire in die Arena gehen zu können. So viele schöne Erinnerungen hängen an diesem Verein. Ich könnte heulen.“ Und als Sammy Schmale und Markus Müller die letzten Andenken (Mini-Footbälle und Armbänder) in die Menge warfen, Frank Neusser und Otto Krause als Dank für ihre langjährige Berichterstattung exklusive Original-Trikots überreicht bekamen, stockte jedem Fan der Atem. Denn sie wussten. In diesen Sekunden wird das Ende einer Sportära eingeläutet. Sammy Schmale: „Wir möchten uns für die tolle Unterstützung in all den Jahren aber auch in den letzten Wochen nach Bekanntgabe der Schließung bedanken. Das war wirklich großartig und hat allen Mitarbeitern in der schweren Stunde sehr viel bedeutet. Dankeschön.“

Auch ich, Daniel Meffert – Euer Kirmes Köbes –, möchte mich für die langjährige gemeinsame Arbeit auf diesem Wege bei Rhein Fire bedanken. Es war eine grandiose Zeit.

Mit Never Ending Stories, der Düsseldorfer Newcomer Band 2007, endete die fröhliche Talkrunde. NES, die kürzlich in Koblenz bei einem nationalen Band-Wettbewerb den zweiten Platz belegten, sorgten mit einem 30-minütigen Rock-Gig für ausgelassene Stimmung im Zelt. Auch die ersten hartgesottenen Fans feierten kräftig mit.

Um kurz nach 20 Uhr erfolgte dann der fliegende Wechsel. Die Verstärker und das Schlagzeug wurden den Coverrockern von Inferno übergeben. Die behaupteten ihre Instrumente bis zum letzten Akkord und sorgten in Biergarten und Zelt für ordentliche Hardrock-Stimmung, bei dem der Spaß nicht zu kurz kam.
Am Freitag geht die Party ungebremst weiter. Denn am Feuerwerks-Freitag ist traditioneller Halber Liter-Tag. Und deswegen sind Michael Grimm und seine Mannen schon heiß darauf auch beim 44. Mal in 22 Jahren das Schlösser Zelt richtig abzurocken. Grimm verriet mir: „Im nächsten Jahr feiern wir gleich zwei Jubiläen. 25 Jahre Halber Liter und den 45. Auftritt in der Mutter aller Zelte. Dafür haben wir uns eine Show der Spitzenklasse einfallen lassen, die Düsseldorf so noch nicht erlebt hat. Doch mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.“ Wie gemein! Da macht er uns alle neugierig und dann so was. Vielleicht lässt er sich ja beim Auftritt einige Infos aus der Nase ziehen. Wer es wissen will, sollte doch besser in Zelt kommen. Ansonsten hilft der regelmäßige Blick auf diese Website. Denn jetzt steht schon fest, dass der Internet-Auftritt des Schlösser Zeltes das ganze Jahr über neue Informationen beinhalten wird. Schaut also regelmäßig vorbei, was es an Neuigkeiten bei Schlösser, den Bands oder unseren Medienpartnern gibt.

Bis gleich,
Euer Kirmes Köbes.
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