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Die spinnen, die Amis…… hätte Obelix jetzt bestimmt gesagt und durchaus Recht gehabt. Denn der Parlaments-Abgeordnete aus Nebraska Ernie (vielleicht ja der aus der Sesamstraße) Chambers hat eine Klage eingereicht. Ob der Schuldige allerdings jemals zur Rechenschaft gezogen wird, bleibt fraglich. Denn angeklagt wurde Gott höchstpersönlich. Im Bezirk Douglas ging jetzt die Klage ein, schließlich sei Gott ja überall. Und in Ermangelung eines klar zu definierenden Hauptwohnsitzes, musste jetzt das Gericht in Douglas mit dem Fall betraut werden. Darin erhebt Herr Chambers Anklage, weil Gott für so unfassbare Taten wie Terrorismus, menschliche Qualen und eben auf wissentlich hinnehmend auch für den Tod verantwortlich zeichnet und ihn verursacht. Nein, das wäre nicht mit dem Grundgesetz der Vereinigten Staaten vereinbar, befindet der Abgeordnete. Diesem Gott müsse endlich mal das Handwerk gelegt werden. Wenn da nicht zu viel Kölsch-Konsum mit verantwortlich für die Klage ist. Doch es wird noch besser. Denn, um den Gräueltaten endlich ein Ende zu bereiten, fordert Mister Chambers eine Einstweilige Verfügung gegen Gott, er möge doch künftig gegen Zahlung einer horrenden Strafsumme bei Zuwiderhandlung das Produzieren von Unwettern, Naturkatastrophen wie Hurricans oder Tornados per einstweiliger Verfügung sofort einstellen. Wer jetzt aber meint, dieser US-Politiker gehöre in eine sichere Verwahrungsstelle, muss eines besseren belehrt werden. Denn hinter dieser perfiden Klage steckt tatsächlich ein sehr raffinierter Protest gegen das berüchtigt, abstruse amerikanische Rechtssystem, bei dem jeder jeden verklagen kann. Sehr raffiniert. Allerdings würde es mich nicht wundern, wenn Gott durch sein enormes Wissen über terroristische Vereinigungen vielleicht in ein Zeugen Schutzprogramm aufgenommen wird und letztendlich straffrei ausgeht. Auch ist die juristische Stellung von Gott noch nicht eingehend geklärt. So könnte ich mir vorstellen, dass Gottes irdischer Rechtsanwalt, Papst Benedetto, auf diplomatische Immunität plädieren wird. Dann bliebe dem amerikanischen Gericht lediglich, Gott künftig lebenslang die Einreise zu verweigern. Bei einem bin ich mir jedoch sehr sicher. Es wird spannend bleiben. Und ich werde das mit einem ordentlichen Schluck Schlösser Altbier (anders hält man das auch nicht aus) weiter für euch verfolgen. Eurer Kirmes Köbes |